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Die Entstehung dieses Brunnens am Hohen Markt ist einem 1702 von Kaiser Leopold I. gegebenen Gelübde zu verdanken.
Im Falle einer siegreichen und glücklichen Heimkehr seines erstgeborenen Sohnes (der spätere Kaiser Joseph I.) aus den Spanischen Erbfolgekriegen, sollte eine Denksäule zu Ehren des Heiligen Josefs errichtet werden.
Nach erfolgter glücklicher Rückkehr von der Belagerung der pfälzischen Festung Landau, begannen die Arbeiten für ein monumentales Votiv-Denkmal aus Holz, nach einem Entwurf des Hofarchitekten Johannes Bernhard Fischer von Erlach.
Am 19. März 1706 war dieser hölzene Tempel, anstelle des dafür beseitigten Galgens und Prangers, vollendet.
1725 ließ Kaiser Karl VI, den inzwischen schadhaften hölzenen Brunnen durch einen, aus weißem Marmor und Bronze ersetzen (Entwurf durch den Bildhauer Josef Emanuel Fischer von Erlach, der Bronzebaldachin wurde vom Erzgießer Johann Duval ausgeführt, die überlebensgroßen Marmorfiguren mit der Darstellung der Vermählung von Maria und Josef schuf der Bildhauer Antonio Corradini, die Brunnenbecken mitr Springbrunnen gestaltete der Bildhauer Lorezzo Mattielli). In den Brunnennischen sind drei Flachreliefs mit biblischen Szenen angebracht: Christi Geburt, die Anbetung durch Hirten und die Darbietung im Tempel und die Anbetung der Könige. An der südlichen Brunnenseite befindet sich ein vergoldetes Wappen Kaiser Karl VI.
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